Grundöfen

die ökonomische und ökologische Vernunft

Der Grundofen ist ein Heizobjekt, bei welchem am Grund ein Feuer entzündet wird, dessen Wärme von der umliegenden Masse, bestehend aus Lehm, Schamotte und Ziegeln, aufgenommen, gespeichert und mit Verzögerung wieder abgegeben wird.

Der Grundofen ist ein mit Lehm gemauerter Ofen mit keramischen Zügen, verputzt oder mit Kacheln verkleidet. Er ist die Urform des Kachelofens, in welchem das Feuer auf dem Grund des Ofens verbrannt wird. Dieser Feuerraum ist aus hochwertigem Schamott gefertigt. Die heißen Rauchgase gelangen dann in die keramischen Züge, welche für das besonders große Speichervermögen des Grundofens verantwortlich sind. Das Feuer und die heißen Rauchgase geben ihre Wärme an die Ummauerung ab, die diese speichert und gleichmäßig nach außen als Strahlungswärme an den Raum abgibt.

Wer es gern behaglich mag und Wert auf ein ideales Raumklima legt, für den ist ein Grundofen das richtige. Der vor Ort handwerklich und individuell aufgebaute Ofen, zeichnet sich durch ein hohes Speichervermögen aus. Einmal angeheizt, reichen meist 1 bis 2 Brennstoffaufgaben am Tag für einen kontinuierlichen Dauerbetrieb aus.
Genau nach dem Wärmebedarf des Raumes berechnet, nutzt der Grundofen die Brennstoffenergie optimal aus und strahlt die gespeicherte Energie über einen langen Zeitraum als wohlige Wärme in den Raum ab - bis zu 14 Stunden und länger.

In gut gedämmten Einfamilienhäusern ist er auch als Teil- oder Ganzhausheizung einsetzbar, oder kann in das zentrale Warmwassersystem integriert werden und so die konventionelle Heizanlage entlasten.

Vorteile des Grundofens

  • nur einmal am Tag heizen
  • lang anhaltende Wärmespeicherung
  • minimale Luftbewegung und dadurch geringe Staubbelastung
  • nur alle 10 Tage Asche rausnehmen
  • geringer Holzverbrauch - geringe Heizkosten
  • gesundes Raumklima = angenehme relative Luftfeuchte